Inna in Mundelein,Illinois

-Sometimes you just have to take risks in life in order to get anywhere

UNBELIEVEABLE! Zwei Jahre sind wie im Flug vergangen. Ich kann mich immernoch an die ersten Eindrücke und gemischten Gefühle erinnern, als ich nach dem fünf tägigen Work Shop in New York City in der windigen Stadt endlich angekommen war. Ich hätte keine besseren Erfahrungen haben können.

Als erstes war ich nur für ein Jahr weg, aber später als das erste Jahr vorbei war und mir das wie ein halbes Jahr vorkam, hatte ich überhaupt nicht gezögert zu verlängern. Ich dachte mir: “Wieso diese Eile, man hat das ganze Leben vorsich und so eine Erfahrung bekommt man später schwer. Dies ist jetzt die Zeit zu erleben und auszukosten.“

Die amerikanische Kultur und College Life richtig zu erleben ist einfach “priceless”. Lebt für eine Weile wie in einem amerikanischen Familienfilm, denn es ist wahr und gar nicht übertrieben. Ich hatte nicht nur das Glück eine tolle Hostfamily und Freunde zu haben, sondern auch in einer modernen Metropole wie Chicago “Chi Town” zu leben. “Dream big” soll das Motto Jedermanns sein. Es spricht nichts dagegen die Welt zu erkunden. Auch neben dem ereignisvollen und natürlich manchmal schwierigen Babysitten stehen einem die 50 Staaten offen. Und auch wenn es mal schief läuft, dann kann man jederzeit Kompromisse finden, ehrlich alles bereden und dadurch um so besser einander verstehen. Die Amis sind natürlich auch Menschen. Aber selbstverständlich muss man sich das gegenseitige Vertrauen erstmal erbauen. Nach einer Weile ist die Gastfamily eure zweite Familie und die Kids eure kleinen Geschwister, die manche von uns auch in Deutschland haben. Es ist von grosser Bedeutung und grossem Vorteil eine familiäre Beziehung aufzubauen und nicht nur auf einer Arbeitsbasis zu verkehren.

Geht raus, seid mutig, erlernt die Sprache der Welt fließend sprechen, reist viel, erlebt American Dream. Diese Erfahrungen bleiben fürs Leben und bereichern eure Zukunft später um so mehr. So wie ich das sehe nach dem Abreisen, ist es nur ein ”See you later” und kein edgültiges “Goodbye”. “The song might be over, but the melody still lingers on”. Erst nach so einer Erfahrung wird einem deutlich klar, dass einem die Türen schon immer für alles offen standen. Man gewinnt genug Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit, so dass man weiß was man in seinem Leben erreichen möchte. So war es auch bei mir. Da ist nicht falsches dran. Manchmal braucht man den Abstand vom alten Leben um Klarheit zu gewinnen, wenn man es z.B. nach der Schule nicht weiter weiß. Man soll die Zeit des Nachdenkens sinnvoll nutzen. “You can be whatever you want, and you can make it wherever you want“.

Ich bin erst seit einem Monat zurück und habe immernoch das amerikanische Heimweh und mit dem Jetleg musste ich mich auch einige Zeit rumschlagen. Aber wenn Ihr am Ende eurer Zeit in Englisch denkt und träumt, dann habt Ihr euch auf jedenfall um Einiges weiterentwickelt. Zum Trost habe ich viele neue Freunde fürs Leben gefunden, und dann sind da noch die amerikanischen chocolate cookies, die man sich auch im guten Deutschland selber machen kann. Für Besuche spricht auch nichts dagegen.

Also los, packt eure Koffer, und ab gehts in die Welt hinaus bis zum Horizont der unbegrenzten Möglichkeiten und Erlebnisse. GO BIG!