Jette in Lausanne

Am 18. August war es für mich endlich soweit. Abflug in die Schweiz für 10 Monate. Bevor es losging war ich natürlich richtig aufgeregt aber auch sehr gespannt. Nach einigen Stunden kam ich dann in Lausanne an und wurde freundlich von meiner Gasfamilie empfangen.

Während der ersten Woche wurde mir alles gezeigt und ich wurde eingearbeitet. Es war natürlich alles etwas ungewohnt für mich, doch zusammen mit meiner Gastfamilie verging die erste Woche wie im Fluge.

Ich hatte anfangs 2 Kinder zur Obhut, doch im Dezember bekam meine Gasteltern Nachwuchs und es wurde etwas anstrengender als zuvor.

Ich hatte einen Wochenplan, den ich Tag für Tag abarbeitete. Die Wochenenden hatte ich generell frei. Zwei Mal in der Woche hatte ich die Möglichkeit einen Französischkurs zu belegen. Doch nur weil ich einen genauen Plan für meine Abreit hatte, bedeutete das nicht, dass für mich jeder Tag immer gleich ablief. Denn mit Kindern wird es nie langweilig. Die kleinen hielten mich ganz schön auf Trapp, doch ich hatte sie schnell in mein Herz geschlossen. Wir spielten zusammen, bastelten, gingen auf den Spielplatz und hatten gemeinsam Spaß. Doch es gab auch anstrengende Tage, an denen ich abends müde ins Bett gefallen bin. Doch man gewöhnt sich gut an den Alltag und irgendwann weiß man genau mit bestimmten Situationen umzugehen.

Nach 10 Monaten hieß es für mich „Abschied nehmen“ und ich war sehr traurig darüber, da mir der Aufenthalt sehr gefallen hat und ich würde es immer wieder tun.

Ich war mit meiner Familie überglücklich. Mir hat mein AuPair-Jahr sehr gefallen. Ich habe mich sehr wohlgefühlt und bereue meine Entscheidung ein Auslandsjahr nach der Schule zu machen nicht.

Ich habe in der Schweiz tolle Menschen kennengelernt und habe bis heute noch Kontakt mit meiner Familie und mit meinen Freunden, die ich dort kennengelernt hatte.

Ich kann es nur jedem empfehlen.

Jette